Daniel Jones wirft wieder. Colts-Quarterback nach Achillessehnen-OP auf dem Rückweg
Colts-Quarterback Daniel Jones hat knapp sechs Monate nach seiner Achillessehnen-OP wieder mit Werfen begonnen. Ein wichtiges Signal für die Kaderplanung 2026 und den Quarterback-Raum in Indianapolis.
Daniel Jones hat knapp sechs Monate nach seiner Achillessehnen-Operation wieder zu werfen begonnen. Der Quarterback der Indianapolis Colts steht damit deutlich früher auf dem Feld als von vielen erwartet. Für die Kaderplanung 2026 ist das ein wichtiges Signal.
Der Stand der Reha
Jones hatte sich die Achillessehne im späten Saisonverlauf gerissen und wurde Ende Oktober operiert. Solche Verletzungen gelten bei Quarterbacks als heikel, die Rückkehr zieht sich oft neun bis zwölf Monate. Dass Jones jetzt wieder leichte Würfe macht, deutet auf einen sauberen Heilungsverlauf hin. Das Werfen aus dem Stand belastet die Sehne kaum. Der nächste Schritt sind Würfe in Bewegung und erste Drop-Backs.
Zeitlinie für die Rückkehr
Ein verbindliches Comeback-Datum gibt es nicht. Realistisch ist ein Einstieg in die Team-Übungen zum Start des Training Camps im späten Juli. Ob Jones zum Saisonstart voll belastbar ist, bleibt offen. Head Coach Shane Steichen hat in den vergangenen Wochen betont, man werde nichts überstürzen. Das Ziel ist ein Jones, der ab Oktober in Vollform spielen kann.
Der Quarterback-Raum in Indianapolis
Jones kam 2025 aus New York nach Indianapolis und hatte die Starter-Rolle schnell übernommen. Hinter ihm stehen Anthony Richardson und Joe Flacco. Richardson war zuletzt gesetzt, solange Jones fehlte, doch seine Leistungen blieben durchwachsen. Die Colts gehen ins Draft-Wochenende in Pittsburgh, ohne in der ersten Runde zwingend einen Quarterback nehmen zu müssen. Wenn Jones so zurückkommt wie erhofft, verschiebt sich die Prioritätenliste der NFL Draft 2026-Woche in Richtung Defensive.