Hendrickson enthüllt: Ravens versuchten auch Maxx Crosby zu holen

Trey Hendrickson verrät: Die Baltimore Ravens haben in der Offseason nicht nur ihn verpflichtet, sondern parallel intensiv an einem Trade für Maxx Crosby gearbeitet. Der Raiders-Star wechselte letztlich zu den Dallas Cowboys.

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Mariano Glas

Trey Hendrickson ist erst wenige Wochen bei den Baltimore Ravens, doch seine jüngsten Aussagen bei NFL.com werfen ein interessantes Licht auf die Offseason-Strategie der Franchise. Der neue Ravens-Defensive-End verriet, dass er erwartet hatte, in Baltimore einen ganz bestimmten Teamkollegen vorzufinden: Maxx Crosby.

Ravens jagten gleich zwei Elite-Pass-Rusher

Die Aussage Hendricksons deutet darauf hin, dass die Ravens parallel zu den Verhandlungen um seine eigene Verpflichtung intensiv an einem Trade für den Raiders-Star arbeiteten. Crosby wurde letztlich zu den Dallas Cowboys getradet - ein Deal, der die NFC East und die gesamte Liga aufhorchen ließ.

Für Baltimore ist es ein bemerkenswerter Einblick: Die Franchise unter General Manager Eric DeCosta war offenbar bereit, erhebliche Ressourcen in die Pass-Rush-Abteilung zu investieren - sowohl im Free-Agency-Markt als auch über den Trade-Markt.

112-Millionen-Vertrag als Fundament

Hendrickson selbst unterschrieb Mitte März einen Vier-Jahres-Vertrag über 112 Millionen Dollar bei den Ravens. Der 30-Jährige kam von den Cincinnati Bengals und gilt als einer der effektivsten Pass-Rusher der Liga. In Baltimore trifft er auf ein bereits starkes Defensive-Line-Ensemble rund um Veteran Calais Campbell und die Ravens-eigenen Talente.

Hätte Baltimore auch Crosby landen können, wäre der NFL eines der gefährlichsten Duos auf der Defensive Line präsentiert worden. So müssen sich die Ravens mit einem ohnehin beeindruckenden Offseason-Ergebnis begnügen - und der Vorstellung, was hätte sein können.

Cowboys profitieren vom Scheitern der Ravens-Pläne

Dass Crosby stattdessen nach Dallas ging, dürfte die Ravens-Verantwortlichen mit gemischten Gefühlen zurücklassen. Baltimore hat sich dennoch als ernsthafter Titelkandidat für die kommende Saison positioniert - mit oder ohne den Mann, den Hendrickson als künftigen Teamkollegen erwartet hatte.

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