Crosby-Fallout: Cowboys boten dreimal, Verletzungssorgen verhinderten Trade
Neue Details zum gescheiterten Crosby-Trade: Die Dallas Cowboys gaben drei Angebote für den Raiders-Star ab. Ein degeneratives Knieproblem verhinderte letztlich den Wechsel zu den Baltimore Ravens.
Der Poker um Maxx Crosby hat ein vorläufiges Ende gefunden, doch die Details der gescheiterten Verhandlungen zeichnen ein faszinierendes Bild. Die Dallas Cowboys gaben laut ESPN-Reporter Ryan McFadden insgesamt drei verschiedene Angebote für den Defensive End der Las Vegas Raiders ab.
Drei Angebote, kein Zuschlag
Dallas startete mit dem 20. Pick im Draft plus Defensive Tackle Osa Odighizuwa. Als das nicht reichte, legten die Cowboys nach. Angebot zwei bestand aus dem 12. Pick und einem Drittrundenpick. Im finalen Versuch boten sie den 12. Pick und einen Zweitrundenpick. Die letzten beiden Angebote enthielten Odighizuwa nicht mehr. Er wurde inzwischen für einen Drittrundenpick an die San Francisco 49ers getradet.
Die Baltimore Ravens übertrumpften Dallas und einigten sich mit den Raiders. Doch dann platzte der Deal. Grund war eine fehlgeschlagene medizinische Untersuchung. Laut McFadden diagnostizierten die Ärzte ein degeneratives Knieproblem bei Crosby. Der Konsens war zwar, dass Crosby 2026 spielen könnte. Die Ravens sorgten sich jedoch um seine Haltbarkeit über mehrere Saisons hinweg.
Cowboys-Arzt war involviert
Pikantes Detail am Rande. Cowboys-Teamarzt Dan Cooper war einer der Spezialisten, die Crosbys Knie begutachteten. Cooper war zwar nicht die federführende Stimme bei der Entscheidung der Ravens, doch Dallas dürfte bestens über Crosbys Gesundheitszustand informiert sein. Die Cowboys zogen es nach der geplatzten Ravens-Einigung in Betracht, erneut in den Bieterkampf einzusteigen, haben sich laut mehrerer Quellen aber vorerst zurückgezogen. Die Raiders fordern weiterhin zwei Erstrundenpicks. Eine Einigung könnte sich bis zum Draft Ende April hinziehen.