Jets zahlen 48 Millionen Dead Money für Rodgers und Fields

Die New York Jets tragen 2026 rund 48 Millionen Dollar Dead Money für Aaron Rodgers und Justin Fields auf ihren Büchern. Rund 16 Prozent des Salary Cap sind damit für zwei Quarterbacks gebunden, die nicht mehr für das Team spielen.

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Mariano Glas

Die New York Jets stehen 2026 vor einer gewaltigen finanziellen Altlast. Insgesamt 48 Millionen Dollar Dead Money belasten den Salary Cap der Franchise, weil die beiden letzten Starting Quarterbacks nicht mehr im Kader stehen. Aaron Rodgers wurde entlassen, Justin Fields zu den Kansas City Chiefs getradet. Keiner der beiden trägt in dieser Saison das Jets-Trikot, doch ihre Verträge wirken weiter.

Die Zahlen im Detail

Rodgers schlägt mit rund 28 Millionen Dollar zu Buche. Der viermalige MVP kam einst als vermeintliche Lösung nach New York, doch sein Engagement endete als teure Enttäuschung. Die garantierten Gelder aus seinem umstrukturierten Vertrag belasten den Cap auch nach seiner Entlassung. Fields verursacht weitere 20 Millionen Dollar an Dead Money. Der Trade zu den Chiefs brachte den Jets lediglich einen Sechstrundenpick 2027 ein. Zusammen fressen die beiden Altverträge etwa 16 Prozent des gesamten Salary Cap auf.

Günstige Gegenwart, teure Vergangenheit

Die aktuelle Quarterback-Lösung der Jets kostet vergleichsweise wenig. Geno Smith verdient als Starter nur 3,3 Millionen Dollar. Fields kassiert gleichzeitig 8 Millionen Dollar als Backup bei den Chiefs, bezahlt von New York. Die Ironie ist offensichtlich. Das Team gibt mehr Geld für abgewanderte Quarterbacks aus als für den eigenen Starter.

Kein Einzelfall in der NFL

Die Jets sind nicht das einzige Team mit hohen Dead-Money-Belastungen. Die Miami Dolphins tragen einen Rekordwert von 99 Millionen Dollar für Tua Tagovailoa, die Arizona Cardinals schultern 54 Millionen für Kyler Murray. Im Vergleich dazu wirkt die Situation in New York fast noch moderat.

Blick nach vorn

Trotz der Belastung hat GM Darren Mougey Handlungsspielraum behalten. Die Jets rangieren auf Platz 11 bei den bisherigen Offseason-Ausgaben und haben strategische Verpflichtungen getätigt. Für 2027 werden über 150 Millionen Dollar an Cap Space projiziert. Dazu besitzt das Team drei Erstrundenpicks im kommenden Draft. Die 48 Millionen Dollar Dead Money sind der Preis für gescheiterte Quarterback-Wetten. Wenn die Jets die aktuelle Durststrecke klug nutzen, könnte die finanzielle Freiheit ab 2027 den Grundstein für einen echten Neuaufbau legen.

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