Stephen Jones: Cowboys haben keine Trade-Anrufe zu George Pickens bekommen

Cowboys-COO Stephen Jones stellt klar: Kein NFL-Team hat bei Dallas wegen eines Trades für Wide Receiver George Pickens angefragt. Parallel laufen die Gespräche über eine langfristige Vertragsverlängerung weiter.

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Mariano Glas

Die Dallas Cowboys sehen auf dem Trade-Markt bislang keinerlei Bewegung rund um ihren Franchise-Tag-Receiver George Pickens. Cowboys-COO Stephen Jones bestätigte am Dienstag in seiner wöchentlichen Radio-Show bei 105.3 The Fan, dass bei Dallas kein einziger Anruf eines anderen Clubs eingegangen sei.

Jones dementiert Trade-Interesse

„Niemand hat wegen George angerufen. Wir arbeiten weiter an einer langfristigen Lösung.“ Mit diesen Worten machte der Sohn von Besitzer Jerry Jones deutlich, dass die Cowboys den Receiver trotz des Millionen-Cap-Hits halten wollen. Dallas hatte Pickens im Februar 2026 den nicht-exklusiven Franchise-Tag in Höhe von 27,3 Millionen US-Dollar verpasst. Der nicht-exklusive Tag erlaubt anderen Teams theoretisch ein Offer Sheet, das Dallas jedoch matchen könnte. Bislang gab es auch auf diesem Weg keine Offerten.

Starke Saison als Basis der Verhandlungen

Pickens kommt von einer beeindruckenden Kampagne: 93 Receptions, 1.429 Yards in der Saison 2025 machen ihn zu einem der produktivsten Receiver der Liga. Die Cowboys wollen ihn offenbar langfristig als Nummer eins neben CeeDee Lamb einbauen. Die Gespräche zwischen Pickens' Agentur und dem Front Office um GM Will McClay laufen laut Jones in konstruktivem Ton.

Der Verweis auf die Vergangenheit ist dennoch präsent. Der Standoff mit Micah Parsons im Sommer 2025 hatte sich über Wochen hingezogen und endete überraschend mit einem Blockbuster-Trade zu den Green Bay Packers. Dallas will eine Wiederholung dieser Eskalation vermeiden. Eine Einigung vor dem Trainingscamp im Juli gilt als realistisches Ziel.

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