Cowboys verweigern Pickens einen langfristigen Vertrag
Stephen Jones bestätigt: Dallas wird 2026 keine Verhandlungen über einen Mehrjahresvertrag mit George Pickens führen. Der Receiver soll unter dem Franchise Tag spielen.
Die Dallas Cowboys werden in der Saison 2026 keinen Mehrjahresvertrag mit George Pickens aushandeln. Cowboys-Vizepräsident Stephen Jones bestätigte, dass die Gespräche offiziell beendet sind. Pickens soll entweder den Franchise Tag unterschreiben und die Saison unter diesem Einjahresvertrag absolvieren, oder er riskiert einen Holdout.
Pickens kam im März 2026 per Trade von den Pittsburgh Steelers nach Dallas. Der Wechsel galt als Coup für die Cowboys: Mit CeeDee Lamb bereits als Nummer eins an Bord bekamen sie einen weiteren explosiven Außenseiter. Pickens war 2022 ein Zweitrunden-Pick der Steelers und entwickelte sich schnell zu einem der gefährlichsten Receiver der Liga. In Pittsburgh zeigte er großes Talent, aber auch eine durchwachsene Chemie mit der Franchise. Der Trade schien für beide Seiten ein Neustart.
Der Franchise Tag sichert Pickens für 2026 ein Jahresgehalt auf Höhe des Durchschnitts der fünf bestbezahlten Receiver der Liga, ohne langfristige Sicherheit. Für einen Spieler in seinem Alter ist das ein unattraktives Angebot. Die Verhandlungsfrist für einen Mehrjahresvertrag unter dem Tag ist nun abgelaufen. Damit hat Dallas das Signal gesetzt: Kein Langzeitengagement, zumindest nicht in diesem Vertragszyklus. Ob das ein kalkuliertes Vorgehen ist, um Pickens Marktwert nach einer gemeinsamen Saison neu zu bewerten, oder ob die Chemie bereits knirscht, bleibt offen.
Für Pickens ist die Situation unbefriedigend. Er liefert Leistung, bekommt aber keine Sicherheit. Ein Holdout würde seine Beziehung zu Dallas belasten, bevor sie richtig begonnen hat. Unterschreibt er den Tag, spielt er 2026 auf Bewährung. Bleibt er fit und produktiv, kommt die große Vertragsdiskussion spätestens nach der Saison zurück.