Fernando Mendoza verzichtet auf Draft-Teilnahme in Pittsburgh
Der voraussichtliche Nummer-1-Pick Fernando Mendoza wird den NFL Draft am 23. April in Pittsburgh nicht besuchen - er schaut das Event mit seiner Familie in Miami.
Fernando Mendoza wird beim NFL Draft 2026 nicht auf der Bühne in Pittsburgh stehen. Der Quarterback aus Indiana, der als sicherer Prospect für den ersten Overall Pick gilt, hat entschieden, den Draft mit seiner Familie in Miami zu verfolgen.
Der Grund ist persönlich
Hinter der Entscheidung steckt mehr als eine Logistik-Frage. Mendozas Mutter lebt seit über 15 Jahren mit Multipler Sklerose und sitzt im Rollstuhl. Eine Reise nach Pittsburgh wäre für sie mit erheblichem Aufwand verbunden. Mendoza hat klar gemacht, dass er diesen Moment mit seiner Familie teilen will - so wie er es sich vorstellt, nicht so wie es der Veranstaltungsort vorschreibt. Das ist eine Ansage, die man respektieren muss.
Solche Entscheidungen fallen auf, weil der Draft-Abend seit Jahren als Pflichttermin für Top-Prospects gilt. Kameras, Commissioner-Handshake, grüner Rasen. Aber am Ende ist es ein persönlicher Moment, und Mendoza setzt seine Prioritäten.
Wohin geht die Reise
An der sportlichen Einordnung ändert das nichts. Die Las Vegas Raiders besitzen den ersten Pick im Draft am 23. April und haben Mendoza als einzigen Quarterback zu einem Pre-Draft-Visit eingeladen. Das ist selten, und die Botschaft ist eindeutig. Las Vegas braucht nach Jahren ohne stabilen Starter endlich eine langfristige Lösung unter Center.
Mendoza hat in seiner College-Zeit bei Indiana gezeigt, dass er das Zeug zum Franchise-Quarterback hat. Die Raiders wissen das. Und Mendoza weiß, was ihn erwartet.
Am 23. April wird sein Name trotzdem als Erster aufgerufen - egal ob er dabei auf einer Bühne in Pittsburgh steht oder auf einem Sofa in Miami neben seiner Mutter sitzt.