Cowboys machen Brandon Aubrey zum bestbezahlten Kicker der NFL-Geschichte

Die Dallas Cowboys statten Kicker Brandon Aubrey mit einer Vierjahres-Extension über 28 Millionen Dollar aus und machen ihn damit zum bestbezahlten Kicker der NFL-Geschichte. Mit einem Jahresschnitt von 7 Millionen Dollar unterstreicht Dallas den Stellenwert des Spezialisten, der erst 2023 als Rookie zum Pro Bowl gewählt wurde.

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Mariano Glas

Historischer Vertrag für einen Spezialisten

Die Dallas Cowboys setzen kurz vor dem NFL-Draft ein klares Signal in eigener Sache: Brandon Aubrey erhält eine Vierjahres-Extension über 28 Millionen Dollar, was einem Jahresschnitt von 7 Millionen Dollar entspricht. Kein Kicker in der Geschichte der Liga verdient mehr.

Vom Software-Engineer zum Rekordhalter

Aubreys Weg in die NFL ist ungewöhnlich. Bevor er den Sprung ins Profi-Football wagte, arbeitete er als Software-Engineer. Den Umweg über den Profifußball nahm er bei Nashville SC in der MLS, ehe er sich 2023 als Undrafted Free Agent bei den Cowboys durchsetzte. In seiner Rookie-Saison ließ er die gesamte Liga aufhorchen: hohe Field-Goal-Quote, nervenstark unter Druck, präzise aus jeder Distanz. Aubrey wurde prompt für den Pro Bowl nominiert. Seither gilt er als einer der verlässlichsten Kicker des Landes und hat diesen Ruf Jahr für Jahr bestätigt.

Einordnung: Was ein Kicker wert ist

Die Zahlen verdeutlichen, wie sehr sich der Spezialisten-Markt in den vergangenen Jahren verschoben hat. 7 Millionen Dollar pro Jahr für einen Kicker wären noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Dallas unterstreicht damit, dass Präzision auf dem Feld in der heutigen Field-Goal-dominierten NFL einen messbaren Wert hat. Verpasste Kicks können Spiele kosten, Playoffs verschieben, ganze Saisons ruinieren. Mit Aubrey haben die Cowboys die Planungssicherheit, die andere Franchises sich wünschen. Für ein Team, das beim Salary-Cap traditionell kreativ jonglieren muss, ist das zugleich ein Statement über Prioritäten.

Ausblick: Draft und Kader-Planung

Mit dem Aubrey-Deal gesichert, können sich die Cowboys beim NFL Draft am Donnerstag in Pittsburgh auf andere Positionen konzentrieren. Defensive Verstärkungen und Tiefe im Receiver-Corps stehen ganz oben auf der Wunschliste. Dallas verfügt über ausreichend Kap-Spielraum, um gezielt Lücken im Kader zu schließen. Der Kicker ist für die nächsten vier Jahre gesetzt. In einer Liga, in der Spezialisten oft das letzte Glied in der Nahrungskette sind, haben die Cowboys mit diesem Vertrag eine klare Botschaft gesendet: Wer die besten Spieler hält, gewinnt am Ende.

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